Lange sind die Zeiten sind vorbei, dass das Bild eines Computerspielers von brillen- und zahnspangentragnenden Geeks dominiert wird. Und auch lange ist es her, als das Medium als Solches weder als ernstzunehmendes Hobby, ganz zu schweigen als eine Sportvariante gewertet wurde.
In Südkorea längst Alltag, und auch in gewissen Bereichen schon in westlichen Regionen, darf man sich auf einen Wendepunkt freuen: Der Wendepunkt von einem Nischendasein zur Popkultur, welche die nötige Aufmerksamkeit bietet, manche Spiele als Event mit hunderttausenden Zusehern zu zelebrieren. (Zum Beispiel die League of Legends-Liveübertragung der Dreamhack 2011 in Schweden, mit Zuschauerspitzen von über 200.000 Menschen gleichzeitig.)
Und nun kann man sich über den beschriebenen Wandel sicher sein: Wie heute bekannt wurde, wird in der zweiten Season von League of Legends, welche im Herbst 2011 starten soll, um ein Preisgeld von unvorstellbaren 5.000.000$ "gespielt".
Wenn man allerdings bedenkt, dass wohl der größte League of Legends-Konkurrent - DotA 2 - selbst vor einer Testphase, sogar vor bestätigtem Ingame-Anschauungsmaterial (Gameplay-Screenshots tauchen im Web auf) ein Preisgeld von 1.000.000$ auf das Turnier der GamesCom dotiert, könnte das auch ein fast panisches Aufschrecken auf Seiten RiotGames sein, um Spieler bei League of Legends zu halten.
Egal wie die Gründe sein mögen, es überzeugt!
von Subster