
Bereits vergangenen Montag wurden von Blizzard die Diablo 3 Helden Profile veröffentlicht, die nun einige Spieler als vermeintliche Botter entlarvt haben könnten. Eine Eigenschaft des Helden Profils ist es, neben dem Nickname des Spielers unter anderem auch dessen Elite Kills aufzulisten. Schon auf den ersten Blick fällt einem geschulten Auge auf, dass manche Spieler über Elite Kills verfügen, die in der angezeigten Höhe eigentlich nicht zu erreichen sind - selbst wenn sie zwei Wochen am Stück, ununterbrochen durchgehend gespielt hätten. Auch lässt ein Blick auf das Helden Profil des Spielers mit den meisten Elite Kills darauf schließen, welche Absichten dieser verfolgen könnte.
Sein Equipment ist darauf ausgelegt, so schnell wie möglich an viel Gold ranzukommen. Alle Ausrüstungsgegenstände verfügen über den zusätzlichen Effekt, mehr Gold durch das Töten von Monster zu erhalten. Auch der Pick-Up-Radius, in dem der Held Gegenstände für die eigene Lebensenergie und Gold aufsammelt, wurde um ein vielfaches erhöht. Storytechnisch befindet sich der Charakter des Spielers im zweiten Akt der Schwierigkeitsstufe Inferno. Das ist an sich zwar nicht verwerflich, in Verbindung mit der extrem hohen Anzahl an Elite-Kills jedoch zumindest auffällig.
Allgemein verstößt das Benutzen eines Bots gegen die Nutzungsregeln von Diablo 3 und ist dementsprechend untersagt. Ob es sich bei den verdächtigen Spielern wirklich um Bot-Nutzer handelt und wie Blizzard mit solchen Hinweisen umgeht, wird sich in der Zukunft zeigen. Eine Liste mit den Spielern, die über die meisten Elite Kills verfügen, könnt ihr auf der Seite DiabloProgress.com einsehen.
von Gamer_Flo