Diablo lll: Hardcore - Bis in den Tod

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Wer den ultimativen Nervenkitzel sucht, spielt Diablo III im Hardcore-Modus. Um aus den Fehlern von anderen lernen zu können, oder auch aus purer Schadensfreude, haben wir eine kleine Zusammenstellung der besten Tode für euch in Videoform vorbereitet.


Was bedeutet nochmal Hardcore?


Neben verschiedenen Schwierigkeitsgraden, besitzt Diablo III einen sogenannten Hardcore-Modus. Freigeschaltet wird dieser, sobald ihr in einem normalen Spiel Level 10 erreicht habt. Dann bekommt ihr bei der Erschaffung eines neuen Helden die Zusatzoption, ob dieser ein Hardcore-Charakter werden soll. Draufgeklickt und losgelegt, merkt man vorerst keinen Unterschied. Die Gemeinschaftstruhe ist wieder leer, der Schmiedeplatz verwaist und der Juwelenschleifer hat sich aus dem Staub gemacht und will erneut gefunden werden. Wer also schon die beste Ausrüstung im normalen Modus gefunden hat oder einen wahren Virtuosen als Schmied besitzt, fängt nochmal bei Null an.

Der Rest ist soweit gleich geblieben. Die Monster machen mal mehr, mal weniger Schaden, lassen sich immer noch wie debile Sparringspartner vermöbeln und belohnen einen dafür mit allerlei Gegenständen und anderen Kleinkram. Der Skellettkönig ist erreicht, lacht uns wie gewohnt aus und versucht, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. Beim Versuch, einer seiner Wirbelattacken auszuweichen, sind wir zu langsam und segnen das Zeitliche. Wir denken uns nichts dabei und warten auf die Schaltfläche der Wiederbelebung, doch diese erscheint nicht, denn: Das war es. Keine Reinkarnation, kein Zurückkaufen, kein Nichts und der Skellettkönig lacht noch immer.

Der bedeutendste Unterschied liegt also in der Verwaltung des Todes. Wo wir im normalen Modus nach einem Klick wieder in der sicheren Stadt stehen und nur ein wenig Gold (in Form von Reparaturkosten) vergeudet haben, wird im Hardcore-Modus geflucht, geweint, geschlagen oder einfach nur entgeistert in die Webcam gestarrt, wenns mal nicht ganz so lief, wie es geplant war. Als kleiner Trost werden immerhin weder die Händler (Schmied, Juwelenschleifer), noch die Gemeinschaftstruhe gelöscht, sondern bleiben auf dem aktuellen Level erhalten.

"Warum tut man sich sowas denn überhaupt an?", habe ich unseren Streamer Armin gefragt und er kam mit der simplen Anwort: "Es ist die Spannung und die Herausforderung.", wobei seine derzeitige Bilanz alles andere als nervlich okay ist. Bisher sind ihm drei Barbaren (Level 43, 45 und *ouch* 60, siehe Bild rechts) und zwei Dämonenjäger (Level 47 und 49) einfach so entschwunden. Na gut, einfach so wäre übertrieben, oft sind es fiese Gegnerkombinationen oder unerwartete Selbstmörder hinter der nächsten Tür. Und PC-Probleme. Zum Beispiel von anderen Spielen vielleicht gewohnt, pausiert Diablo III nicht, wenn man eben schnell eine Nachricht von seiner Mutter auf dem Desktop lesen möchte, man solle gefälligst zum nächsten Kaffeetrinken erscheinen oder der 24h Disconnect liegt gerade mitten in einem Bosskampf.        HC-LvL60-Barb-dead
         

Ein weiteres großes Problem ist der Schaden, den die Gegner oder auch die Umgebung machen können. Kungen, einer der Topspieler, scheint eine gewisse Vorliebe für Feuer zu haben, da mehrere seiner Tode durch Flammenlohen zustande kamen.


     



Der Tod macht vor niemanden Halt, und so darf sich sogar Kripparrian, (zusammen mit Krippi hat er als erster Spieler Diablo auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad im Hardcore-Modus bezwungen; jedoch nicht mit diesem Barbaren) einreihen. So unterschiedlich wie die Tode sind, sind auch die Reaktionen ihrer Schöpfer. Wo der Erste noch alle anderen verflucht, löffelt Kripparrian, manche sagen, wie ein richtiger Mann, erstmal seine Suppe auf.




An dieser Stelle folgen zwei Videos von Hafu, einer Spielerin, Betonung liegt auf "rin", die im Ersten zeigt, wie das Gruppenspiel normalerweise auf Inferno aussieht: Gegner gesichtet --> Rennt! Zugegeben, zwar stirbt sie nicht, dennoch zeigt dieses Video schonmal eine generelle Strategie, wie auf neue Feinde reagiert werden sollte. Auf jeden Fall nicht blindlings hineinrennen. Und wenn es nicht anders geht, weglaufen. Was aber nicht immer klappt ...


     


Das nun folgende Video zeigt verschiedene Zusammenschnitte, in denen auch niedrigere Charaktere Probleme bekommen können. Selbst der Weg zum Inferno-Schwierigkeitsgrad ist schon steinig. Auch die Sache mit dem Vertrauen kann einen in den Tod führen, denn nicht immer sollte auf den Partner gehört werden. Die dabei verfolgte Taktik sollte vielleicht auch nochmal überdacht werden.


     

Das schlimmste an diesen Toden ist nicht unbedingt der Charakter an sich, sondern die Gegenstände, die dadurch verloren gehen. Aber hey, Kopf hoch euch allen, denn ihr habt ja immer noch euren ausgebauten Schmied.