Diablo III: Ärger über angepasste Reparaturkosten

reparatur

Patch 1.0.3
ist seit Mittwoch auf den Diablo III-Servern und schon ist eine heiße Diskussion im offiziellen Forum entfacht. Die Spieler beschweren sich über die erhöhten Reperaturkosten, die dieser Patch brachte. Blizzards Intention war, dass man dadurch das "Rez-Zergen" (das Wiederbeleben und direkte Hinlaufen zum Gegner beziehungsweise das Ziehen der Gegner zum letzten Speicherpunkt, um zu sterben und es noch einmal neu zu probieren) umgehen könne. Eigentlich keine schlechte Idee, da man so mehr auf sein Leben im Spiel Acht geben muss. Aber viele Spieler sind darüber erzürnt und haben nun sogar eine Petition dagegen gestartet.

Community Manager Bashiok äußerte sich nun zu diesem Thema im offiziellen Forum und erklärte, dass die angepassten Kosten lediglich verhindern sollten, dass einem Spieler der Tod in Diablo III nichts mehr bedeutet. Man solle nun versuchen zu überleben, egal wo man mit seinem Charakter momentan durch Gegner schnetzelt und das Sterben nur als allerletzte Notlösung in Betracht ziehen. Außerdem sei er der Meinung, dass man sich im Laufe der nächsten Zeit an die Änderung gewöhnen würde und das Ableben ingame nicht mehr eine Sache sei, die einfach so passiere. Man solle sich in Diablo III auch nur Inhalten stellen, denen man vom eigenen Können als auch von seiner Ausrüstung gewachsen sei.

Wie bereits erwähnt, gab es in einem anderen Forenthread nach der Stellungnahme von Bashiok, die viele Spieler als "dreist und unverschämt" titulierten, den Aufruf zu einer Petition gegen die erhöhten Reparaturkosten. Ob sich Blizzard darauf einlässt ist fraglich, da die Intention der Entwickler, die Änderung ins Spiel zu bringen, durchaus durchdacht war. Auch hat Community Managerin Lylirra bereits in einem Bluepost verlauten lassen, dass sie einen Weg suchen, um normalen Schlägen von Gegnern eine geringere Wertigkeit bei Reparaturkosten zu geben, damit Spieler, die nie sterben, auch keine immens hohen Kosten erwarten müssen. 


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