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[Guide] The Art of Losing
[center]- The Art of Losing -[/center]
[center]- Ein Guide über Starcraft II für Anfänger und Fortgeschrittene -[/center]
ich habe in der Vergangenheit bereits ein wenig über das Thema geschrieben, aber ich denke, dass das Thema ein Dauerbrenner ist und das es so unglaublich viel darüber zu sprechen gibt, dass das einen weiteren Artikel rechtfertigt. Dieses mal möchte ich mich weniger mit der Theorie dahinter beschäftigen sondern explizit mit einer kleinen Liste an Dingen, die mir hilft, Niederlagen in langen Laddersessions besser zu verkraften.
Fangen wir an!
00. Was bedeutet es, zu verlieren?
Erinnert euch an eure letzte Niederlage. Wie hat sich das angefühlt? "Der andere muss besser sein als ich", nicht wahr? Lasst uns ein kleines Spiel spielen - ich gebe euch ein paar Szenarien des Verlierens und ihr sagt mir, wer von beiden der bessere Spieler ist, in Ordnung?
* Ein Protoss-Spieler vergisst über das microen seiner Stalker hinweg, einen weiteren Pylon hineinzuwarpen. Dementsprechend kann er trotz besserer Einheitenkontrolle keinen neuen Schwung an Einheiten hereinwarpen und verliert.
* Der gegnerische Protoss spielt eine Forge-FE, man selbst geht als Zerg auf Mutalisken und versucht dabei eine schnelle Third zu nehmen. Bei 10 Minuten taucht der Protoss plötzlich mit Blink Stalkern auf der eigenen Türschwelle auf und man kann es mit Muta/Ling nicht verteidigen
* Man hatte einen schlechten Tag, startet ein Spiel und merkt beim ausführen seiner 1Rax-Siege-Expansion, dass das mit dem Multitasking und schnellen Händen heute irgendwie nichts wird. Auf Grund der Ausführung, die nicht so gut ist, wie sonst, hat man zu einem Zeitpunkt X zu wenig Supply und wird dementsprechnd von der größeren Gegnerarmee überrannt.
Was haben diese drei Szenarien gemein? Jedes von Ihnen macht es uns unmöglich, zu ermitteln, wer der bessere Spieler ist. Unser Protoss aus dem ersten Match könnte gerade von seiner Freundin oder einem Meteroitenschauer abgelenkt worden sein, weswegen er sich - für ihn untypischerweise - supplyblockt. Vielleicht ist der Overseer des Zergs unglücklich ein paar Zentimeter am Twilight Council vorbeigeflogen und im letzten Match ist einfach die Tagesform entscheidend gewesen.
Fakt ist, wir können nicht in jedem Match 100% bringen - sonst wäre das nicht unsere Spitzenleistung sondern durchschnitt und wir hätten einen neuen Spitzenwert. Aus diesem Grunde ist der Gedanke, das unser Gegner in der Ladder besser wäre, weil er uns 1x besiegt hat, absolut unrealistisch.
Was wir stattdessen wissen und annehmen müssen, ist die Tatsache, das wir in diesem Spiel nicht so gut gespielt hätten, wie wir konnten. Wie wir es schaffen können, das zu erkennen? Widmen wir uns den Schritten.
01. Höflichkeit hilft
Die ersten werden sich beim lesen dieser Überschrift wahrscheinlich denken "Oh je, Felo der alte Langweiler", aber lasst mich ausreden!
Diejenigen unter euch, die mit jüngeren oder zumindest ungefähr gleich alten Geschwistern aufgewachsen sind, konnten bestimmt schon einmal beobachten, wie sich der eigene Bruder oder die eigene Schwester völlig in eine Lappalie hineinsteigert. Die Mücke wird sprichwörtlich zum Elefanten gemacht und auf Grund einer wütenden Reaktion eskaliert eine Situation. Wenn man sich z.B. einen harmlosen Spaß erlaubt, so wird die Situation entweder durch ein amüsiertes Lachen entschärft, oder aber man reagiert pikiert, die Situation kühlt ab und man befindet sich auf dem schlüpfrigen Pfad der Anfeindung zu tun.
Was hat das mit Starcraft II zu tun? Wenn ihr ein Spiel verliert, werdet ihr euch schlecht und deprimiert fühlen, vermutlich seid ihr sogar wütend, das ist ganz normal! Aber ähnlich wie in Star Wars davon gesprochen wurde, das Wut zu Hass wird, so kann auch der anfängliche Ärger über eine Niederlage eskalieren, wenn man sich diesem hingibt und in ihm badet. Wenn er ihr also damit beginnt, euren Gegner zu beleidigen, wütend auf ihn zu sein und schrecklich sauer seid, wo werdet ihr euch auf diesem Weg ganz um den Hass drehen. Ihr ersinnt Beleidigungen für euren Gegner und versteift euch darauf, was für ein schlechter Mensch er ist, weil er euch diese Gefühle bereitet.
Wenn ihr ihm stattdessen ein GG gebt - selbst wenn er gecheesed hat - so hilft das zumindest mir, mich von der Negativität loszueisen. Ich erkenne damit an, das er in diesem Spiel besser gespielt hat als ich und bereite mich damit geistig bereits auf etwas wichtiges vor - zu erkennen, wo mein Fehler lag, den ich bereinigen muss. Hass und Zorn haben nämlich eine interessante Gemeinsamkeit - sie sind umso stärker, umso ungezielter sie sind. Sobald ihr konkrete Anhaltspunkte habt, verpuffen sie zumeist, um Platz für Lernwillen und Verbesserung zu machen.
Fazit: Ihr müsst euren Gegner nicht umschmeicheln, aber flamed ihn nicht, um nicht in Hass und Zorn zu vergehen.
02. Seid gut zu euch selbst
Sehen wir der Tatsache ins Gesicht - als ich auf Semiprofessionellem Level Brood War gespielt habe, war ich gerade ein Teenager, noch nicht einmal 16 Jahre alt. In dieser Zeit war meine Fähigkeit dazu, eine Niederlage zu akzeptieren, auf dem Level von Mike Tyson.
Ich erinnere mich an Matches, nach denen ich in blindem Zorn vor dem PC gesessen habe und wie ein besessener auf meinen Oberschenkel gehämmert habe, während ich mich einen Idioten dafür geschimpft habe, mein Reavershuttle zu verlieren und dadurch das Spiel zu verlieren. Man sagt, man soll seinen Zorn herauslassen. Wird es dadurch in diesem Fall besser? Auf keinen Fall. Wenn man einmal damit anfängt, dann bewegt man sich sehr, sehr schnell in einem gefährlichen Kreis, in dem sich Schmerz, Zorn und Wut abwechseln - deshalb sollte man es nicht dazu kommen lassen.
(Schneller Tip dafür, wenn es doch passiert: Vor einen Spiegel treten und sich ins wutverzerrte Gesicht sehen, hat mir als Teenager immer dabei geholfen zu realisieren, was zur Hölle ich da gerade eigentlich tue.)
Aus diesem Grund gelten wieder die Prinzipien aus Punkt 00. - Führt euch vor Augen, das euer Gegner nicht der bessere Spieler ist, realisiert, dass das Match gerade nicht die beste Leistung war, die ihr erbringen könnt. Erinnert euch womöglich sogar daran, wie gut ihr in dem Spiel davor oder in der besten Partie eures Lebens gespielt habt. Seid ihr an einem Supplyblock gestorben? Erinnert euch daran, das ihr schon tausende male den Pylon/das Depot/den Overlord zum richtigen Moment gesetzt habt. Seid ihr an der falschen Entscheidung gestorben? Erinnert euch an all die male, in denen die Entscheidung korrekt war.
Tut, was auch immer euch hilft, um euch ein bisschen zu beruhigen - steht auf, verlasst den PC für einen Moment, malt etwas auf einen Block, der neben euch liegt, etc und freut euch dabei bereits auf das, was als nächstes kommt: euren Fehler erkennen und ausmerzen.
03. Das Replay ansehen
Wenn ihr euch ein wenig beruhigt habt und glaubt, das Replay ansehen zu können, so wird es Zeit, dieses zu laden.
Ich sehe es mir idR 1x auf 8-fach an, um den groben Spielfluss zu erfassen. Was habe ich getan? Was hat mein Gegner getan? Manchmal lassen sich hier bereits gewisse Probleme erkennen (z.B. "Okay, er hatte die Exe schon 5 Minuten, als ich sie gescoutet habe, kein Wunder, das er 60 Supply vorne war). Bevor es zu einem Kampf kommt, solltet ihr kurz pausieren, schauen, wie es Armymäßig aussieht - wer hat wie viel Supply/Upgrades, wer sollte den Kampf eurer Meinung nach gewinnen?
Wenn der Kampf nicht so verläuft, wie er sollte, dann müsst ihr ihn so lange ansehen, bis ihr versteht, wo das Problem lag. Waren z.B.
* Einige eurer Einheiten nicht dazu in der Lage, in den Kampf einzugreifen? (Drei Reihen Roaches, von denen nur eine schießen konnte)
* Eure Nahkämpfer hinter euren Fernkämpfern vergraben, sodass sie nicht in den Kampf eingreifen konnten?
* War der Einsatz eurer aktiven Fähigkeiten so, wie er sein sollte? (Saßen die FFs, habt ihr sofort gestimmt, hättet ihr etwas mit Burrow oder Fungal erreichen können?)
* Wie war die generelle Position? (Hattet ihr einen Highgroundvorteil, waren eure Einheiten gut aufgestellt, sodass alle gleichzeitig feuern können, wie war das mit seiner Armee?)
* Grobe Mikrofehler? (Movecommand, Rechtsklick auf eine Einheit, die dann zurück gelaufen ist, eure Stalker, die von gegnerischen Zealots attackiert wurden, etc)
Wenn ihr einen Kampf allerdings verliert ohne das ihr grobe Fehler im Kampf erkennen könnt, so wird es Zeit, eure Build Order auseinander zu nehmen (Typischstes Beispiel hierfür sind Pushes, die um 9 Minuten herum passieren, an denen man manchmal einfach stirbt)
* Habt ihr so viele Worker, wie ihr haben könnt?
* Wart ihr zu irgendeinem Zeitpunkt Supplyblockt und habt dementsprechend weniger Einheiten als möglich?
* Habt ihr ein wichtiges Upgrade zu spät gestartet, das euch so im Kampf fehlt?
* Ausreichend Produktionsgebäude?
* Overminns zum Zeitpunkt des Kampfes? (Wenn ihr bei 9 Minuten schon 1000+ Mineralien über habt, dann haltet euch vor Augen, dass das 20 Marines, 10 Zealots oder 40 Zerglinge wären, die einen großen Einfluss auf Kämpfe haben können
) [Anm.: Der Punkt hängt zumeist mit fehlenden Produktionsgebäuden zusammen]
Konntet ihr auch in eurem Makro keine groben Fehler erkennen, so wird es Zeit, einen Blick auf den Gegner zu werfen:
* Hat er eine supergierige BO gespielt, die ihr nicht bestraft habt (Hat er z.B. Nexus first gespielt und ihr eine 2Rax-Expansion, ohne ihn für sein fehlendes Gate abzustrafen?)
* Konnte er unbesorgt hochtechen (z.B. auf Infestoren), ohne das ihr seinen anfänglichen Einheitenmangel abgestraft habt?
Kurzum: Hat er Ecken geschnitten und auf Einheiten verzichtet, ohne das ihr das bemerkt habt? Falls ja, dann müsst ihr Wege finden, diese kleinen Probleme zu identifizieren. Schaut in das Replay und fragt euch, zu welchem Zeitpunkt ihr mit einer Einheit hättet scouten können.
04. Tell a friend
Nachdem ihr das Replay kennt und nun bescheid wisst, was so alles schief gelaufen ist, kann es helfen, das Replay auch einem Freund zu zeigen. Der lockere Umgang mit dem Replay kann häufig dabei helfen, verbliebene Spannung abzubauen und eine humorvollere Perspektive auf die Niederlage gewähren.
Zusätzlich hat euer Freund womöglich auch noch einige Anmerkungen zu machen, was ihr so alles verbessern könntet.
05. Das Spiel danach
Ganz wichtig! Startet kein neues Spiel, wenn ihr euch im Geiste noch immer mit der vorangegangenen Niederlage befasst, da das ganze euer Timing und eure Konzentration für das nächste Spiel aufzehren wird, wodurch ihr dieses womöglich auch verliert und euch dadurch in den negativen Prozess stürzt, das euer Ärger erneut aufflammt, und ihr wieder bei Punkt 00. starten müsst.
Wenn ihr soweit seid, das ihr die Niederlage beiseite gelegt habt (Ein Prozess, der mit steigender Spielanzahl immer schneller vonstatten geht), so könnt ihr in das nächste Spiel starten. Dafür ein letzter, wichtiger Rat: Behandelt das nächste Spiel nicht so, als würdet ihr noch einmal gegen dasselbe wie im letzten Match antreten.
Wenn ihr z.B. im vorangegangenen Spiel gegen einen Protoss mit DTs verloren habt, so solltet ihr in diesem Match nicht ohne Auslöser damit beginnen, wild Raketentürme zu bauen, weil ihr euch damit vieler Mineralien beraubt, die völlig nutzlos sind, wenn der Gegner gar keine DTs bauen wird. Behaltet die Punkte, die ihr in eurem Spiel gefunden habt, im Hinterkopf - verwendet sie aber nur dann, wenn es wirklich notwendig ist.
Denn ansonsten wird es euch ergehen wie Barbarossa - ein berühmter Kreuzritter, der schwer gerüstet und vor jedem feindlichen Angriff gefeit absolut unspektakulär in einem Fluss ertrunken ist, noch bevor er die Schlacht überhaupt begonnen hatte. Bleibt beweglich, bleibt aufmerksam und ruft euer Wissen dann ab, wenn es erforderlich ist.
Viel Erfolg!
Yours truly,
Felo
[center]- Ein Guide über Starcraft II für Anfänger und Fortgeschrittene -[/center]
ich habe in der Vergangenheit bereits ein wenig über das Thema geschrieben, aber ich denke, dass das Thema ein Dauerbrenner ist und das es so unglaublich viel darüber zu sprechen gibt, dass das einen weiteren Artikel rechtfertigt. Dieses mal möchte ich mich weniger mit der Theorie dahinter beschäftigen sondern explizit mit einer kleinen Liste an Dingen, die mir hilft, Niederlagen in langen Laddersessions besser zu verkraften.
Fangen wir an!
00. Was bedeutet es, zu verlieren?
Erinnert euch an eure letzte Niederlage. Wie hat sich das angefühlt? "Der andere muss besser sein als ich", nicht wahr? Lasst uns ein kleines Spiel spielen - ich gebe euch ein paar Szenarien des Verlierens und ihr sagt mir, wer von beiden der bessere Spieler ist, in Ordnung?
* Ein Protoss-Spieler vergisst über das microen seiner Stalker hinweg, einen weiteren Pylon hineinzuwarpen. Dementsprechend kann er trotz besserer Einheitenkontrolle keinen neuen Schwung an Einheiten hereinwarpen und verliert.
* Der gegnerische Protoss spielt eine Forge-FE, man selbst geht als Zerg auf Mutalisken und versucht dabei eine schnelle Third zu nehmen. Bei 10 Minuten taucht der Protoss plötzlich mit Blink Stalkern auf der eigenen Türschwelle auf und man kann es mit Muta/Ling nicht verteidigen
* Man hatte einen schlechten Tag, startet ein Spiel und merkt beim ausführen seiner 1Rax-Siege-Expansion, dass das mit dem Multitasking und schnellen Händen heute irgendwie nichts wird. Auf Grund der Ausführung, die nicht so gut ist, wie sonst, hat man zu einem Zeitpunkt X zu wenig Supply und wird dementsprechnd von der größeren Gegnerarmee überrannt.
Was haben diese drei Szenarien gemein? Jedes von Ihnen macht es uns unmöglich, zu ermitteln, wer der bessere Spieler ist. Unser Protoss aus dem ersten Match könnte gerade von seiner Freundin oder einem Meteroitenschauer abgelenkt worden sein, weswegen er sich - für ihn untypischerweise - supplyblockt. Vielleicht ist der Overseer des Zergs unglücklich ein paar Zentimeter am Twilight Council vorbeigeflogen und im letzten Match ist einfach die Tagesform entscheidend gewesen.
Fakt ist, wir können nicht in jedem Match 100% bringen - sonst wäre das nicht unsere Spitzenleistung sondern durchschnitt und wir hätten einen neuen Spitzenwert. Aus diesem Grunde ist der Gedanke, das unser Gegner in der Ladder besser wäre, weil er uns 1x besiegt hat, absolut unrealistisch.
Was wir stattdessen wissen und annehmen müssen, ist die Tatsache, das wir in diesem Spiel nicht so gut gespielt hätten, wie wir konnten. Wie wir es schaffen können, das zu erkennen? Widmen wir uns den Schritten.
01. Höflichkeit hilft
Die ersten werden sich beim lesen dieser Überschrift wahrscheinlich denken "Oh je, Felo der alte Langweiler", aber lasst mich ausreden!
Diejenigen unter euch, die mit jüngeren oder zumindest ungefähr gleich alten Geschwistern aufgewachsen sind, konnten bestimmt schon einmal beobachten, wie sich der eigene Bruder oder die eigene Schwester völlig in eine Lappalie hineinsteigert. Die Mücke wird sprichwörtlich zum Elefanten gemacht und auf Grund einer wütenden Reaktion eskaliert eine Situation. Wenn man sich z.B. einen harmlosen Spaß erlaubt, so wird die Situation entweder durch ein amüsiertes Lachen entschärft, oder aber man reagiert pikiert, die Situation kühlt ab und man befindet sich auf dem schlüpfrigen Pfad der Anfeindung zu tun.
Was hat das mit Starcraft II zu tun? Wenn ihr ein Spiel verliert, werdet ihr euch schlecht und deprimiert fühlen, vermutlich seid ihr sogar wütend, das ist ganz normal! Aber ähnlich wie in Star Wars davon gesprochen wurde, das Wut zu Hass wird, so kann auch der anfängliche Ärger über eine Niederlage eskalieren, wenn man sich diesem hingibt und in ihm badet. Wenn er ihr also damit beginnt, euren Gegner zu beleidigen, wütend auf ihn zu sein und schrecklich sauer seid, wo werdet ihr euch auf diesem Weg ganz um den Hass drehen. Ihr ersinnt Beleidigungen für euren Gegner und versteift euch darauf, was für ein schlechter Mensch er ist, weil er euch diese Gefühle bereitet.
Wenn ihr ihm stattdessen ein GG gebt - selbst wenn er gecheesed hat - so hilft das zumindest mir, mich von der Negativität loszueisen. Ich erkenne damit an, das er in diesem Spiel besser gespielt hat als ich und bereite mich damit geistig bereits auf etwas wichtiges vor - zu erkennen, wo mein Fehler lag, den ich bereinigen muss. Hass und Zorn haben nämlich eine interessante Gemeinsamkeit - sie sind umso stärker, umso ungezielter sie sind. Sobald ihr konkrete Anhaltspunkte habt, verpuffen sie zumeist, um Platz für Lernwillen und Verbesserung zu machen.
Fazit: Ihr müsst euren Gegner nicht umschmeicheln, aber flamed ihn nicht, um nicht in Hass und Zorn zu vergehen.
02. Seid gut zu euch selbst
Sehen wir der Tatsache ins Gesicht - als ich auf Semiprofessionellem Level Brood War gespielt habe, war ich gerade ein Teenager, noch nicht einmal 16 Jahre alt. In dieser Zeit war meine Fähigkeit dazu, eine Niederlage zu akzeptieren, auf dem Level von Mike Tyson.
Ich erinnere mich an Matches, nach denen ich in blindem Zorn vor dem PC gesessen habe und wie ein besessener auf meinen Oberschenkel gehämmert habe, während ich mich einen Idioten dafür geschimpft habe, mein Reavershuttle zu verlieren und dadurch das Spiel zu verlieren. Man sagt, man soll seinen Zorn herauslassen. Wird es dadurch in diesem Fall besser? Auf keinen Fall. Wenn man einmal damit anfängt, dann bewegt man sich sehr, sehr schnell in einem gefährlichen Kreis, in dem sich Schmerz, Zorn und Wut abwechseln - deshalb sollte man es nicht dazu kommen lassen.
(Schneller Tip dafür, wenn es doch passiert: Vor einen Spiegel treten und sich ins wutverzerrte Gesicht sehen, hat mir als Teenager immer dabei geholfen zu realisieren, was zur Hölle ich da gerade eigentlich tue.)
Aus diesem Grund gelten wieder die Prinzipien aus Punkt 00. - Führt euch vor Augen, das euer Gegner nicht der bessere Spieler ist, realisiert, dass das Match gerade nicht die beste Leistung war, die ihr erbringen könnt. Erinnert euch womöglich sogar daran, wie gut ihr in dem Spiel davor oder in der besten Partie eures Lebens gespielt habt. Seid ihr an einem Supplyblock gestorben? Erinnert euch daran, das ihr schon tausende male den Pylon/das Depot/den Overlord zum richtigen Moment gesetzt habt. Seid ihr an der falschen Entscheidung gestorben? Erinnert euch an all die male, in denen die Entscheidung korrekt war.
Tut, was auch immer euch hilft, um euch ein bisschen zu beruhigen - steht auf, verlasst den PC für einen Moment, malt etwas auf einen Block, der neben euch liegt, etc und freut euch dabei bereits auf das, was als nächstes kommt: euren Fehler erkennen und ausmerzen.
03. Das Replay ansehen
Wenn ihr euch ein wenig beruhigt habt und glaubt, das Replay ansehen zu können, so wird es Zeit, dieses zu laden.
Ich sehe es mir idR 1x auf 8-fach an, um den groben Spielfluss zu erfassen. Was habe ich getan? Was hat mein Gegner getan? Manchmal lassen sich hier bereits gewisse Probleme erkennen (z.B. "Okay, er hatte die Exe schon 5 Minuten, als ich sie gescoutet habe, kein Wunder, das er 60 Supply vorne war). Bevor es zu einem Kampf kommt, solltet ihr kurz pausieren, schauen, wie es Armymäßig aussieht - wer hat wie viel Supply/Upgrades, wer sollte den Kampf eurer Meinung nach gewinnen?
Wenn der Kampf nicht so verläuft, wie er sollte, dann müsst ihr ihn so lange ansehen, bis ihr versteht, wo das Problem lag. Waren z.B.
* Einige eurer Einheiten nicht dazu in der Lage, in den Kampf einzugreifen? (Drei Reihen Roaches, von denen nur eine schießen konnte)
* Eure Nahkämpfer hinter euren Fernkämpfern vergraben, sodass sie nicht in den Kampf eingreifen konnten?
* War der Einsatz eurer aktiven Fähigkeiten so, wie er sein sollte? (Saßen die FFs, habt ihr sofort gestimmt, hättet ihr etwas mit Burrow oder Fungal erreichen können?)
* Wie war die generelle Position? (Hattet ihr einen Highgroundvorteil, waren eure Einheiten gut aufgestellt, sodass alle gleichzeitig feuern können, wie war das mit seiner Armee?)
* Grobe Mikrofehler? (Movecommand, Rechtsklick auf eine Einheit, die dann zurück gelaufen ist, eure Stalker, die von gegnerischen Zealots attackiert wurden, etc)
Wenn ihr einen Kampf allerdings verliert ohne das ihr grobe Fehler im Kampf erkennen könnt, so wird es Zeit, eure Build Order auseinander zu nehmen (Typischstes Beispiel hierfür sind Pushes, die um 9 Minuten herum passieren, an denen man manchmal einfach stirbt)
* Habt ihr so viele Worker, wie ihr haben könnt?
* Wart ihr zu irgendeinem Zeitpunkt Supplyblockt und habt dementsprechend weniger Einheiten als möglich?
* Habt ihr ein wichtiges Upgrade zu spät gestartet, das euch so im Kampf fehlt?
* Ausreichend Produktionsgebäude?
* Overminns zum Zeitpunkt des Kampfes? (Wenn ihr bei 9 Minuten schon 1000+ Mineralien über habt, dann haltet euch vor Augen, dass das 20 Marines, 10 Zealots oder 40 Zerglinge wären, die einen großen Einfluss auf Kämpfe haben können
) [Anm.: Der Punkt hängt zumeist mit fehlenden Produktionsgebäuden zusammen]Konntet ihr auch in eurem Makro keine groben Fehler erkennen, so wird es Zeit, einen Blick auf den Gegner zu werfen:
* Hat er eine supergierige BO gespielt, die ihr nicht bestraft habt (Hat er z.B. Nexus first gespielt und ihr eine 2Rax-Expansion, ohne ihn für sein fehlendes Gate abzustrafen?)
* Konnte er unbesorgt hochtechen (z.B. auf Infestoren), ohne das ihr seinen anfänglichen Einheitenmangel abgestraft habt?
Kurzum: Hat er Ecken geschnitten und auf Einheiten verzichtet, ohne das ihr das bemerkt habt? Falls ja, dann müsst ihr Wege finden, diese kleinen Probleme zu identifizieren. Schaut in das Replay und fragt euch, zu welchem Zeitpunkt ihr mit einer Einheit hättet scouten können.
04. Tell a friend
Nachdem ihr das Replay kennt und nun bescheid wisst, was so alles schief gelaufen ist, kann es helfen, das Replay auch einem Freund zu zeigen. Der lockere Umgang mit dem Replay kann häufig dabei helfen, verbliebene Spannung abzubauen und eine humorvollere Perspektive auf die Niederlage gewähren.
Zusätzlich hat euer Freund womöglich auch noch einige Anmerkungen zu machen, was ihr so alles verbessern könntet.
05. Das Spiel danach
Ganz wichtig! Startet kein neues Spiel, wenn ihr euch im Geiste noch immer mit der vorangegangenen Niederlage befasst, da das ganze euer Timing und eure Konzentration für das nächste Spiel aufzehren wird, wodurch ihr dieses womöglich auch verliert und euch dadurch in den negativen Prozess stürzt, das euer Ärger erneut aufflammt, und ihr wieder bei Punkt 00. starten müsst.
Wenn ihr soweit seid, das ihr die Niederlage beiseite gelegt habt (Ein Prozess, der mit steigender Spielanzahl immer schneller vonstatten geht), so könnt ihr in das nächste Spiel starten. Dafür ein letzter, wichtiger Rat: Behandelt das nächste Spiel nicht so, als würdet ihr noch einmal gegen dasselbe wie im letzten Match antreten.
Wenn ihr z.B. im vorangegangenen Spiel gegen einen Protoss mit DTs verloren habt, so solltet ihr in diesem Match nicht ohne Auslöser damit beginnen, wild Raketentürme zu bauen, weil ihr euch damit vieler Mineralien beraubt, die völlig nutzlos sind, wenn der Gegner gar keine DTs bauen wird. Behaltet die Punkte, die ihr in eurem Spiel gefunden habt, im Hinterkopf - verwendet sie aber nur dann, wenn es wirklich notwendig ist.
Denn ansonsten wird es euch ergehen wie Barbarossa - ein berühmter Kreuzritter, der schwer gerüstet und vor jedem feindlichen Angriff gefeit absolut unspektakulär in einem Fluss ertrunken ist, noch bevor er die Schlacht überhaupt begonnen hatte. Bleibt beweglich, bleibt aufmerksam und ruft euer Wissen dann ab, wenn es erforderlich ist.
Viel Erfolg!
Yours truly,
Felo
Re: [Guide] The Art of Losing
So ein Zufall, dass du gerade heute so einen Post addest, wo ich doch gerade gestern wieder so eine Situation hatte in der all das vorkam, wovon du abrätst. Vielleicht gibt das ja einen Mehrwert zu deiner höchst hilfreichen Ausführung:
Ich habe momentan wenig Zeit zu spielen und zocke wenn, dann nur wenn meine Freundin bereits im Bett liegt(wir sehen uns auch selten und die Zeit ist mir trotz Starcraft 2!! wichtiger
).
Gestern um 23.15 kam ich dann endlich dazu, etwas schläfrig bereits und nicht warmgespielt, ein Spiel zu starten. Gegen einen Terraner auf Metalopolis sollte es also sein. Wir waren auf 1 und 4 Uhr, ich war oben(spiele übrigens Toss) und bin auf 2gate Expand gegangen. Dann plötzlich ein Helion-Drop in meiner Main,.. ich reagiere zu langsam, fluche einmal laut “F***“ zieh die Worker zurück und komme mit meiner ganzen Armee zurück o.O . Die Helions entkommen trotzdem. 2 minuten später, meine Armee wieder vorne vor der natural, hinten 2 Stalker, er dropt schon wieder 4 Helions, blueflame nun,… ich fluche „maaaan nicht schon wieder,…. Sch*****!!“ ziehe alle Stalker von meiner Armee nach hinten ab, die Helions entkommen erneut. Da kommt plötzlich meine Freundin ins Zimmer, total verschlafen und panisch, um zu fragen, ob alles ok sei, ich sei so laut am schreien gewesen.
Ein hoch auf abschließende Kopfhörer, man kriegt gar nicht mit, wie laut man mit sich redet.
Nachdem ich sie beruhigen konnte kam der Push vom Terraner und ich war tot, weil meine 12 Stalker hinten in meiner Main gesessen haben und ich noch 10 Sonden hatte, auf zwei Basen verteilt.
Man war ich sauer. Und laut sauer sein konnte ich auch nicht sein, weil ich meine freundin nicht mehr nerven wollte,.. ich grummelte also in mich hinein und klickte SOFORT wieder auf den Match finden Button.
Im zweiten Spiel wurde ich dann direkt durch einen 9pool überrascht, konnte gerade so defenden, war zu stolz darauf und wurde mit roaches und Hydras abgestraft. SOFORT wieder auf den Button geklickt um direkt von einem 3gateRobo für meine total unkonventionelle BO mit 2gate Forge Council into 6gate Expo archon Zealot abgestraft zu werden. Hey, 8 Colosse und 40 Stalker sind eindeutig,.. gut, dass ich angegriffen habe, damit die Units meines Gegners noch den Choke-Vorteil haben konnten.
Dann habe ich direkt den Rechner ausgemacht, es war 0:30 und ich musste heute um 630 wieder raus und bin dann erst mal schlafen gegangen.
Was hat mir das Ganze gebracht?
Heute Morgen im Auto die Erkenntnis: „Eine Canon in der Main hätte dir den ganzen Zocker-Abend gerettet und nach der ersten Niederlage hätteste dich vielleicht lieber hingelegt…“
Soviel zum nicht Verlieren können… ach, aber GG hab ich immer gesagt. Die Spieler waren alle klasse!
Gruß,
Shiro :protoss:
Ich habe momentan wenig Zeit zu spielen und zocke wenn, dann nur wenn meine Freundin bereits im Bett liegt(wir sehen uns auch selten und die Zeit ist mir trotz Starcraft 2!! wichtiger
). Gestern um 23.15 kam ich dann endlich dazu, etwas schläfrig bereits und nicht warmgespielt, ein Spiel zu starten. Gegen einen Terraner auf Metalopolis sollte es also sein. Wir waren auf 1 und 4 Uhr, ich war oben(spiele übrigens Toss) und bin auf 2gate Expand gegangen. Dann plötzlich ein Helion-Drop in meiner Main,.. ich reagiere zu langsam, fluche einmal laut “F***“ zieh die Worker zurück und komme mit meiner ganzen Armee zurück o.O . Die Helions entkommen trotzdem. 2 minuten später, meine Armee wieder vorne vor der natural, hinten 2 Stalker, er dropt schon wieder 4 Helions, blueflame nun,… ich fluche „maaaan nicht schon wieder,…. Sch*****!!“ ziehe alle Stalker von meiner Armee nach hinten ab, die Helions entkommen erneut. Da kommt plötzlich meine Freundin ins Zimmer, total verschlafen und panisch, um zu fragen, ob alles ok sei, ich sei so laut am schreien gewesen.
Ein hoch auf abschließende Kopfhörer, man kriegt gar nicht mit, wie laut man mit sich redet.
Nachdem ich sie beruhigen konnte kam der Push vom Terraner und ich war tot, weil meine 12 Stalker hinten in meiner Main gesessen haben und ich noch 10 Sonden hatte, auf zwei Basen verteilt.
Man war ich sauer. Und laut sauer sein konnte ich auch nicht sein, weil ich meine freundin nicht mehr nerven wollte,.. ich grummelte also in mich hinein und klickte SOFORT wieder auf den Match finden Button.
Im zweiten Spiel wurde ich dann direkt durch einen 9pool überrascht, konnte gerade so defenden, war zu stolz darauf und wurde mit roaches und Hydras abgestraft. SOFORT wieder auf den Button geklickt um direkt von einem 3gateRobo für meine total unkonventionelle BO mit 2gate Forge Council into 6gate Expo archon Zealot abgestraft zu werden. Hey, 8 Colosse und 40 Stalker sind eindeutig,.. gut, dass ich angegriffen habe, damit die Units meines Gegners noch den Choke-Vorteil haben konnten.
Dann habe ich direkt den Rechner ausgemacht, es war 0:30 und ich musste heute um 630 wieder raus und bin dann erst mal schlafen gegangen.
Was hat mir das Ganze gebracht?
Heute Morgen im Auto die Erkenntnis: „Eine Canon in der Main hätte dir den ganzen Zocker-Abend gerettet und nach der ersten Niederlage hätteste dich vielleicht lieber hingelegt…“
Soviel zum nicht Verlieren können… ach, aber GG hab ich immer gesagt. Die Spieler waren alle klasse!
Gruß,
Shiro :protoss:
Re: [Guide] The Art of Losing
Schon erstaunlich wie viel ich davon bei mir wiederfinde , den Pc meines Gegners an die Wand zu schmeißen und diesem am liebsten physisch attackieren zu wollen ist bei mir nur die Spitze des Eisbergs . Besonders bei Cheese flippe ich total aus .
Naja jedenfalls hat mir der Guide sehr geholfen
Danke dafür.
Midget , the angry one :protoss:
Naja jedenfalls hat mir der Guide sehr geholfen
Midget , the angry one :protoss:
Re: [Guide] The Art of Losing
Was ist aber wenn der Gegner sich nicht zusammenreißen kann?
Ich versuche wenn ich verloren habe und das ziemlich dämlich, auch erstmal nichts "ernstes" zu daddeln heißt ne runde td bei mir
(Kerrigan in massen zu töten befriedigt mich dann iwann
)
Aber manchmal kann ich halt nicht an mir lassen und sag mir nächstes mal machste das besser und prompt gehts wieder in die hose...
Danke auf jedenfall für die super Tipps, die sollten so einige beherzigen. hast du die mal in alle sprachen übersetzen lassen?
Ich versuche wenn ich verloren habe und das ziemlich dämlich, auch erstmal nichts "ernstes" zu daddeln heißt ne runde td bei mir

(Kerrigan in massen zu töten befriedigt mich dann iwann
)Aber manchmal kann ich halt nicht an mir lassen und sag mir nächstes mal machste das besser und prompt gehts wieder in die hose...
Danke auf jedenfall für die super Tipps, die sollten so einige beherzigen. hast du die mal in alle sprachen übersetzen lassen?
Re: [Guide] The Art of Losing
Klar ärgert man sich wenn man ein Spiel verliert. Meist ist es bei mir auch dann soweit dass ich kein gg gebe, aber beleidigen tu ich eigentlich nie.
Viel schlimmer finde ich aber Leute, die in teamgames die Niederlage grundsätzlich den teammates in die Schuhe schieben und dies natürlich lautstark kund geben... Dann sollen die 1 vs 1 spielen da gibts dann auch keine Ausreden mehr wenns nix wird.
(gut dann wirds auf lag, cheaten, maphack und gott weiß wo drauf geschoben
)
edit: wo wir grad mal beim Thema sind: passiert vor 10 Minuten
hier mal ein Beispiel wie man es nicht machen sollte
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.file-upload.net/download-3621584/flaming-zerg-gets-DT-rushed.SC2Replay.html">http://www.file-upload.net/download-362 ... eplay.html</a><!-- m -->
Viel schlimmer finde ich aber Leute, die in teamgames die Niederlage grundsätzlich den teammates in die Schuhe schieben und dies natürlich lautstark kund geben... Dann sollen die 1 vs 1 spielen da gibts dann auch keine Ausreden mehr wenns nix wird.
(gut dann wirds auf lag, cheaten, maphack und gott weiß wo drauf geschoben
edit: wo wir grad mal beim Thema sind: passiert vor 10 Minuten
hier mal ein Beispiel wie man es nicht machen sollte
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.file-upload.net/download-3621584/flaming-zerg-gets-DT-rushed.SC2Replay.html">http://www.file-upload.net/download-362 ... eplay.html</a><!-- m -->
Re: [Guide] The Art of Losing
im 1on1 schreib ich immer am anfang glhf und wenn ich verlier auch gg, ausser in wirklichen ausnahmefällen wenn sich mein gegner über mich lustig machen würde (is noch nie passier).
Und wegen der Aussage, wenn sich der Gegner nicht zusammen reist... sieh es einfach als kompliment, wenn er rumraged dann hat das auch seinen grund und meistens warst du einfach besser als er...also lach drüber und freu dich über deinen Sieg
in Teamgames ab 3vs3 schreib ich meistens kein gg da das für mich eher fungames sind und es da auch keinen richtigen stellenwerd hat finde ich, wenn die Gegner allerdings wirklich richtig gut waren oder ausgefeilte taktiken gespielt haben tu ich das trotzallem anerkennen
Und wegen der Aussage, wenn sich der Gegner nicht zusammen reist... sieh es einfach als kompliment, wenn er rumraged dann hat das auch seinen grund und meistens warst du einfach besser als er...also lach drüber und freu dich über deinen Sieg

in Teamgames ab 3vs3 schreib ich meistens kein gg da das für mich eher fungames sind und es da auch keinen richtigen stellenwerd hat finde ich, wenn die Gegner allerdings wirklich richtig gut waren oder ausgefeilte taktiken gespielt haben tu ich das trotzallem anerkennen